Archiv für September 2010

DIE.LINKE München: Rückwärts immer, vorwärts nimmer

Der Kreisverband München macht selbst innerhalb der Partei schon von sich Reden. Neben Antizionismus haben die Münchner Genossinnen und Genossen nämlich wenig anzubieten. Auch auf der Website ist der Kampf gegen Israel Hauptaugenmerk

Eine Überraschung ist es nicht. Schon zur Bundestagswahl 2009 ist der Münchner Kreisverband mit Norman Paech und seinem Vortrag „Pulverfass Nahost – Wie ist Frieden möglich“ angetreten. Die Bundestagsabgeordnete Nicole Gohlke – eine ehemalige Linksruck Absolventin und ebenfalls dem Kreisverband entsprungen – hält regelmäßig auf dem Münchner Marienplatz Reden gegen Israel. Wenn es darum geht Stellung zu beziehen, finden sich Mitglieder des Kreisverbands auch in einem Boot mit den Grauen Wölfen oder der nicht viel weniger faschistischen Organisation Milli Görüs wieder.

Die Außendarstellung des Kreisverbandes auf seiner Website ist dementsprechend fokussiert. In der Rubrik „Politk“ ist aktuell ein einziger Beitrag zu finden. Er stammt vom 11.08 und ist nach eigenen Angaben der konservativen Stuttgarter Zeitung entnommen. David Grossman wird für seine israelkritischen Beiträge gelobt.


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Auch in der Rubrik „Presse“ rangiert zuoberst das gleiche Thema. Sie zeigt einen Parteitagsbeschluss vom 21.01.10. Das von Judinnen und Juden aus dem Westjordanland vertriebenen Produkt „Soda Club“ soll boykottiert werden. (Ein Beschluss, den die Linkspartei wenige Monate später erfolglos als Anfrage dem Stadtrat vorgelegt hat.


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