Veranstaltungshinweis: Israeltag an der Universität München

Wer beim Israeltag der Universität München am 23.11.2010 nichts verpassen will, sollte sich den Wecker stellen. Bereits am frühen Morgen werden der Referatsleiter Stephan Fuchs und Ilan Ben Dov von der israelischen Botschaft die Veranstaltung eröffnen. Am Abend ist queer Trumpf. Aviv Netter bringt die „Meschuggeparty“ von Berlin nach München. Benny Morris ist auch da.


Aviv Netter: früher „Jewqueer Nights“, heute „Berlin Meschugge“

Den ersten Vortrag, „Ein israelischer Journalist in No-Go-Areas“, wird der Deutschlandkorrespondent der Tageszeitung Yediot Ahronot, Eldad Beck, halten. Beck machte mit der Aussage Furore, die deutschen Medien gehörten vor Gericht. Er fand auch deutliche Worte zum Tod Jörg Haiders.

Im Laufe des Vormittages spricht Ilan Ben Dov mit den Anwesenden über Israels Verhältnis zu den Vereinten Nationen sowie über die Situation im Fernen Osten. Am Nachmittag ist eine Podiumsdiskussion angesetzt. Der Historiker Benny Morris, der israelische Botschafter Emmanuel Nahshon und Werner Karg, stellvertretender Direktor der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Bayern, diskutieren das Thema: „Israel und Deutschland – Israel und seine Nachbarn“. Benny Morris ist neben seinen viel diskutierten historischen Forschungsarbeiten u.a. durch seine kritische Haltung gegenüber dem Iran bekannt.

Der neu gewählte Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft München, Stefan Stautner, wird das Schlusswort sprechen. Nach einer längeren Pause startet am Abend die „Berlin Meschugge“ mit Aviv Netter. Mehr zur Berliner Queerparty ist auf der Facebookseite von Aviv Netter zu erfahren.

Weiterführende Links: Nonstop Meschugge (Jüdische Allgemeine)
Flyer: Projekt Tag Israel – Programmablauf
Nachtrag: Bericht