Archiv für Februar 2011

LMU-Didaktik 2010: „Nach Afrika zu den Negern“

Die Ludwigs-Maximilian-Universität (LMU) rühmt sich für ihre moderne Forschung auf dem Feld der Didaktik. Deshalb staunten die Studentinnen und Studenten für Grundschullehramt nicht schlecht, als ihnen am 27.09.2010 ein rassistischer Text von Otfried Preußler vorgelegt wurde.


Rassistische Stereotype in Nachkriegskinderbüchern: Räuber Hotzenplotz

Die praxisbegleitende Seminarstunde für Didaktik an der LMU ist gut besucht. Wie eine Lesestunde mit Kindern vorzubreiten ist, sollen die angehenden Grundschullehrerinnen und -Lehrer heute erfahren. Ein Handout macht die Runde; es ist eine Lektion mit der Überschrift „Eine Lesestunde ohne Stoßsäufzer“ von Claudia Crämer. Die Sprachwissenschaftlerin empfielt den Teilnehmenden des Seminars, der Grundschulklasse einen Textauszug des Buches „Die Katze mit der Brille“ von Preußler vorzulesen. In Gruppenarbeit sollen die Kinder dann an die „Lernziele“ herangeführt werden – zur Förderung von Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und zur „Wahrung einer einheitlichen Kulturtradition“. Nachdem die Teilnehmenden des Seminars das Handout begutachtet haben, meldet sich eine aufgebrachte Studentin zu Wort: „Wie kann es sein, dass wir hier – vor dem Hintergrund einer fortschrittlichen Pädagogikausbildung – einen solchen Text lesen?“, fragt die angehende Lehrerin und zitiert eine Textstelle:

… Ich würde nach Russland fliegen, wo in den Wäldern braune Bären hausen. Oder nach Afrika zu den Negern. In Schottland sollen die Männer Röcke tragen, in China sind alle Menschen gelb im Gesicht …

Dozentin will den Text gar nicht kennen
Neben dem N-Wort, das ein kolonialistisches Verhältnis konkret ausdrückt, ist der Text von Preußler in vielerlei Hinsicht problematisch. Allein: Wie wird denn ein schwarzes Kind in der Schule nach dieser Lesestunde der Klasse vorkommen? Ist es noch eines von ihnen oder ist es eher – ähnlich den Bären in den russischen Wäldern – natürgemäß Afrika zuzurechnen? Der Text zielt auf Differenz ab und wirft dabei auch die Frage auf, wie Preußler ein so gestörtes Verhältnis zu Hautfarben entwicklen konnte, warum die Hautfarbe sein Alpha-Kriterium zur Fassung von Menschen ist. Diesen Fragen wird aber in der anschließenden Grundschulübungen der Sprachwissenschaftlerin Crämer nicht nachgegangen, ein kritischer Umgang mit dem Text steht nicht auf dem Lehrplan. Auf die scharfe Kritik der Studentin reagiert die Dozentin der Ludwigs-Maximilian-Universität mit einer Ausrede. Sie habe das Handout (das sie gerade verteilt hat) nicht selbst zusammengestellt und auch gar nicht durchgelesen.

Lernziel erreicht
Dass Preußlers Bücher in Deutschland so beliebt waren und sind, ist symptomatisch. Der ehemalige Wehrmachtsoffizier aus dem tschechischen Liberec (ehemals Reichenberg) kam nach seiner Teilnahme am Vernichtungskrieg nach Oberbayern und sammelte sich mit vielen anderen Sudetendeutschen in Rosenheim. Dort verfasste er unter anderem die bekannten Kinderbücher „Räuber Hotzenplotz“, „Krabat“ und „Die kleine Hexe“. Die meisten seiner Texte beziehen sich indirekt auf seine alte Heimat (z.B. war Hotzenplotz der deutsche Name einer Stadt der heutigen Tschechischen Republik) – weshalb Preußler auch 1979 von der „Sudetendeutschen Landsmannschaft“ mit dem „Sudetendeutschen Kulturpreis“ ausgezeichnet wurde. Diese Ehre wird in der Regel jenen zu Teil, die sich durch hartnäckige Rückwärtsgewandtheit verdient gemacht haben. An seinen Büchern dürften Rassistinnen und Rassisten wenig auszusetzen haben. Oft genug wird das Schwarze dem guten Weißen als Negativ-Folie entgegensetzt. Im seinem Buch „Das kleine Gespenst“, heißt es beispielsweise:

Ich [Anm.: das ehemals weiße Gespenst] bin ja ganz schwarz geworden! Von oben bis unten schwarz! Das einzige weiße an mir sind die Augen. Sie leuchten so grell, daß es richtig zum Fürchten ist. Ich bekomme gleich vor mir selber Angst! Das Sonnenlicht hat mich wahrscheinlich schwarz gemacht. Das hätte ich vorher wissen sollen! Dann wäre ich hübsch in meiner Truhe geblieben und hätte mich keinen Zentimeter hinaus gerührt. Schrecklich, mir vorzustellen, daß ich mein ganzes weiteres Leben als schwarzes Scheusal verbringen soll!

Immerhin: Zur „Wahrhung einer einheitlichen Kulturtradition“ taugen Preußlers Werke ohne Frage.

Selbst ein Bild machen:
Handout vom 27.09.2010, Deutsch-Didaktik, Lehramt Grundschule LMU-München, Seite 3 und 4

Münchner Problem dokumentiert sich selbst

Als die Veranstaltung von Ilan Pappe zur angeblichen „ethnischen Säuberung Palästinas“ 2009 nicht am gewünschten Ort stattfinden konnte, schäumte die Münchner Bürgerschaft. Jetzt hat sie ihren Zorn über den Bürgermeister Ude und die Deutsch-Israelische-Gesellschaft selbst dokumentiert – und spart damit der Antisemitismusforschung Arbeit.


Ehemalige Hauptsynagoge (Historische Postkarte im Jüdischen Museum Berlin)

„Die Aussperrung des Ilan Pappe durch die Landshauptstadt München“ lautet der Titel einer Textsammlung verschiedener Artikel und geharnischter Briefe an Bürgermeister Ude, die auf den Seiten des antizionistischen Vereins Salam Shalom nun zum Download angeboten wird. 36 Beiträge „für Grundgesetz und Meinungsfreiheit“ hat der Verfasser zusammengestellt und vier Beiträge für „Unterdrückung und Staatsräson“ sind auch dabei. Ein Beitrag der letzteren ist bereits auf Schlamassel Muc vor längerem erschienen. Das „Echo“ also auf die „pro-israelischen Zensurpraxis“, resümiert der Verfasser, „kann nur als vernichtend bezeichnet werden“.

Zum „vernichtenden Echo“ trugen u.a. bei: Abraham Melzer (SEMIT), Rolf-Henning Hintze (Neues Deutschland), Fuad Hamdan (EineWeltHaus), Christa Ortmann (Frauen in Schwarz), Rolf Verleger (Ex ZdJ), Alfred Grosser, Pater Reiner Fielenbach (Kreuzritter), Siefgrid Benker (Stadtrat) ….

Der ganze Schreibtisch-Mob auf 48 Seiten:
Die Aussperrung des Ilan Pappe durch die Landshauptstadt München – Dokumentation und Aufklärung

Veranstaltungshinweis: Saul Friedländer kommt!

Am 27.02. stellt Saul Friedländer sein neues Buch „Pius XII. und das Dritte Reich. Eine Dokumentation“ im Literaturhaus vor. Ein guter Grund, die sonntägliche Tatortrunde zu canceln.

Es gibt Bücher, die schrauben sich ins Gehirn. Die Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx ist so eines. Eine Ware ist nach der Lektüre nicht mehr die gleiche Ware, sondern erscheint als widersprüchlicher Ausdruck eines komplizierten aber nachvollziehbaren Herrschaftsverhältnisses. Im Bierglas treten uns von da an jene gegenüber, die das Bierglas produziert haben und umso tiefer wir hineinschauen – ins Glas sowie ins Buch – umso deutlicher wird uns, welche Zwänge und Schranken die ganze Veranstaltung hier mit sich bringt.

Eine weitere Schrift, die den Blick auf die Dinge stark verändern vermag, ist Friedländers Opus Magnum zum Thema: „Das Dritte Reich und die Juden – Verfolgung und Vernichtung“. Auf 458 und 869 Seiten widmet sich der israelische Historiker aus unterschiedlichen Perspektiven der eliminatorischen Praxis des Antisemitismus in Europa zwischen 1933 bis 1945 – wissenschaftlich, aber auch scharfzüngig. Das Werk macht das Unbegreifliche zwar nicht mehr begreiflich, aber zeigt eine Vielzahl der tödlichen Mechanismen auf, die bis in die heutige Zeit hineinwirken. Die europäische Gesellschaft des 20. Jahrhunderts bekommt ein anderes Gesicht.

Schon in diesen beiden Bänden wird die Rolle der christlichen Kirchen immer wieder thematisiert. Jetzt hat Friedländer ein neues Buch verfasst, Papst Pius XII zu Ehren. Die zentrale Frage ist, warum die katholische Kirche im Dritten Reich so viel dafür getan hat, so wenig zu verhindern. Die bislang unveröffentlichte Dokumentation wird in Anwesenheit des Autors am 27.02. im Münchner Literaturhaus vorgestellt.

Worte wie in Scheiße gemeißelt 1

… in Deutschland, das sich mit seiner Schuld am Holocaust auseinandersetzt, gehörte ein Wort wie Palästinenser lange kaum zum politischen Sprachgebrauch. Es gab und gibt ein Israel, das man in fast allen seinen Handlungen unterstützt, um ein wenig Buße zu tun für den Massenmord an den Juden. Doch ein solches Büßergewand lässt die Palästinenser, die man seit geraumer Zeit nun auch zur Kenntnis nimmt, ungeschützt. (Flottau H.,Fünf Anklagen gegen das Unrecht an den Palästinensern. In: Süddeutsche Zeitung, Mo. 07.02.2011,
Seite 16)

Mit der Friedensbewegung geht es dem Ende zu

Der Trend sinkender Teilnehmerinnen- und Teilnehmerzahlen hält auch dieses Jahr an. Die Polizei zählt auf der Schlusskundgebung der Demonstration gegen die 47. Münchner Sicherheitskonferenz 1.500 Protestierende, beim Marsch in der Spitze nurmehr 3.200. Es waren schonmal knapp 20.000.


Autonome und antifaschistische Gruppen nahmen diesmal weniger teil. Kaum Flüchtlingsorganisationen sind dem Aufruf des Aktionsbündnisses gegen die Münchner Sicherheitskonferenz gefolgt. Die Gewerkschaften ver.di und GEW standen zwar noch mit auf dem Zettel, ein auffallender Gewerkschaftsblock trat aber nicht in Erscheinung. Die linken Flügel der bürgerlichen Parteien haben sich schon lange verabschiedet, nur die grüne Jugend München hält noch die Fahne hoch. Die Übriggebliebenen: DKP, Linkspartei, ein paar versprengte K-Gruppen, die stark christlich geprägten Münchner Friedensbewegten sowie der „Internationalistische Block“.

Der eigentliche Skandal bleibt unbemerkt
Von antiisraelischen Kommentaren sahen die Rednerinnen und Redner der Schlusskundgebung auf dem Marienplatz 2011 ab – im Gegensatz zur Auftaktkundgebung am Freitag. Allerdings richteten sie deutliche Solidaritätsadressen an Magdi Gohary und Felica Langer. Beide machten in der Vergangenheit insbesondere mit antiisraelischen Äußerungen viel Aufhebens. Eine Abgeordnete der Linkspartei, Sevim Dagdelen, kritisierte in ihrer Rede die Einladung des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai zur Sicherheitskonferenz. Der eigentliche Skandal blieb aber unbemerkt: Laut EU-Abkommen darf Ali Akbar Salehi, Irans neuer Außenminister, nicht in die EU-Mitgliedsstaaten einreisen. Nach seiner Einladung zur Sicherheitskonferenz zog die EU aber das Einreiseverbot zurück, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Münchner Sicherheitskonferenz – im Grunde eine Privatveranstaltung – trägt damit nicht zum ersten Mal zur Aushöhlung der Sanktionsbemühungen gegen den Iran bei.


Dagdelen: „Für die Macht der Reichen, gehen sie über Leichen“

Hauptredner der Schlusskundgebung war der Theologe Eugen Drewermann. Den pastoralen Tonfall hat er trotz Austritt aus der katholischen Kirche beibehalten, seine Lippen bekommt er kaum auseinander, weshalb die Worte dünn und blechern anklingen. Drewermann ist ein Mensch ohne viel Kategorien. Soldatinnen und Soldaten landen unterschiedslos und ihrem Kontext enthoben in einem Topf: von den Angeklagten der Nürnberger Prozesse bis hin zur sowjetischen Armee, von den japanischen Invasoren in Nanking bis zu den amerikanischen Bomberpiloten, die den Verbündeten der Deutschen in Japan ein Ende machten, sie alle werden erwähnt und subsummiert. „Bezahlte Auftragsmörder“, „Tötungsmaschinen“, die „ihre eigene Würde schänden“ und „aufgehört haben Mensch zu sein“ ist die eine Kategorie, die Drewermann kennt und da fallen eben alle hinein.


Drewermann ist gegen den „Schlachthof“ in Afghanistan

Zum Abschluss seiner Rede zitiert Drewermann frei aus dem Prosatext des Wehrmachtsangehörigen Wolfgang Borchert, der sich nach seiner Teilnahme beim Feldzug gegen die Sowjetunion und dessen Scheitern urplötzlich dem Pazifismus verpflichtet sah:

Und Pfarrer auf der Kanzel! Wenn sie wieder kommen und dir sagen, du sollst die Waffen segnen und den Krieg rechtfertigen. Pfarrer auf der Kanzel! Sag nein!
Denn wenn ihr nicht nein sagt, wird alles wiederkommen!

Ich [Drewemann] sage als Theologe zu der Pastorentochter Merkel, 2000 Jahre nach der Bergpredigt: Versuchen sie es doch wenigstens einmal! Das wäre Verteidigung des Christentums in Deutschland! Alles andere ist ein Verrat daran!

In Konkurrenz zur Verteidigung des Christentums in Deutschland trat offensichtlich nicht …


… die FDJ – hat aber wenigsten einen kritischen Imperialismusbegriff im Angebot

Am Rande der Demonstration kam es zu einem unerfreulichen Zwischenfall. Eine Gruppe mit Israelfahne (Foto) wurde angegriffen, berichtet das Münchner Nachrichtenportal luzi-m. Augenzeugen mutmaßen, die angreifende Fraktion könnte aus Nordrhein-Westfalen stammen. Teile der Demonstration sollen wiederum versucht haben, sich vor die Gruppe mit der Israelfahne zu stellen. Sicher ist: die Polizei konfiszierte in Reaktion die Fahne (Foto). In einem Cafe kam es noch zu weiteren antisemitischen Übergriffen auf die „Provokateure“.

Eine „Kultur gegen Krieg“ braucht es, sagen sie – eine Kultur gegen Deutschland wäre mal was Nettes

„Kultur gegen Krieg“ lautete das Motto der Auftaktkundgebung im Rahmen der zweitägigen Proteste gegen die Münchner Sicherheitskonferenz. Im Fadenkreuz der Demonstrierenden: die USA, Israel und das Finanzkapital. Karl Grün hätte seine Freude gehabt.


Deutsche Kulturbombe: der Clown „Ecco“ auf dem Münchner Marienplatz, 04.02.2011

Zwei spanische Touristen sitzen am Rindermarkt und zählen belustigt die vorbeifahrenden Polizeiautos. Zwölfe sind es bis jetzt. Allzu lange können sie demnach da noch nicht sitzen. Fünf Minuten vielleicht. In der Altstadt wimmelt es von ca. 3.400 Polizistinnen und Polizisten, sowie den dazugehörigen Vehikeln. Überall sind Einheiten anzutreffen, sogar auf dem Klo des Cafe Rischart am Marienplatz muss ich zusammen mit drei Polizisten das Geschäft verrichten. Der Bayerische Hof, Tagungsstätte der Sicherheitskonferenz, wurde weiträumig abgesperrt. Eine Frau mit Pfenningabsätzen will passieren. Sie als „deutsche Bundesbürgerin“ habe ein Recht darauf, meint sie. Der Beamte lässt mit sich reden, aber drängt dafür der jungen Bundesbürgerin sein Geleit auf. Ein langer Autokorso bahnt sich die Prinzregentenstraße hinunter den Weg Richtung Isar. Polizei, Polizei, Limousiene, Polizei, Polizei, Limousiene …. Eine Auswahl der Tagungsgäste macht sich auf, um im Feinkost Käfer exzellent zu speisen, wie immer, wenn Sicherheitskonferenz ist. Andere wiederum haben dem Hofbräuhaus den Vorzug gegeben – obwohl man da nicht gut essen kann. Die Chauffeure langweilen sich direkt vor dem Eingang des Hofbräuhauses in den Autos.

„Kultur gegen Krieg“ – made in Germany
Am Marienplatz hat sich ein mageres Grüppchen von etwa 60 bis 80 Protestierenden vor einer LKW-Bühne eingefunden. Es fällt schwer zu glauben, dass hiervon die Bedrohung ausgehen soll, die dem heutigen Polizeieinsatz zu Grunde liegt. Die einzige Bedrohung, die von dieser Gruppe ausgeht, ist das Fortschreiten der Barbarisierung emanzipatorischer Werte. Dafür wurde eigens ein Clown engagiert, Ecco Meineke, der Hauptact der Gegendemonstration an diesem Abend. Komödiantisch verpackt prognostiziert der Komiker – alle seine Witze dem Blatt entnehmend –, die Israelis würden erst dann einen Friedensplan akzeptieren, wenn es nurmehr die „letzten zwei Palästinenser“ gäbe. Und die Gäste der Münchner Sicherheitskonferenz hätten wohl nun Angst, dass „die Ägypter und Tunesier die Plästinenser noch [zuvor] rausboxen“. Dabei wird die einzige Angst der Gäste der Sicherheitskonferenz im Moment sein, dass sie zwar exzellent im Käfer essen, aber von den kärglichen Portionen nicht satt werden könnten. Eine Befürchtung, die den Gästen des Hofbräuhauses zumindest erspart bleibt.

Am Samstag geht es gerade so weiter
Am zweiten Tag erwartet das Aktionsbündnis gegen die Münchner Sicherheitskonferenz als Hauptredner den christlichen Theologen Eugen Drewermann. Drewermann trat in der Vergangenheit öfter als scharfer Kritiker des „Zinssystems“ auf. Ein Schelm wer an Luther denkt, zumal auch Drewermann orakelt, Jesus habe „diese Kirche nicht gewollt“. In einem Interview aus dem Jahre 2002 unterstellte der Ex-Katholik den amerikanischen Jüdinnen und Juden kollektiv nicht friedenswillig zu sein.

Terrorismus ist in der Asymmetrie der Kriegsführung die Waffe der Unterlegenen. Diese Lunte auszutreten, liegt einzig und allein in der Vollmacht der Vereinigten Staaten, sie hätten die dringlichste Pflicht, auch den sechs Millionen jüdischen Mitbürgern in den USA klar zu machen, dass es für einen freien israelischen Staat gar nichts Besseres gibt, als dass es endlich zum Frieden in der Region kommt.

Vorbemerkungen zum Aktionsbündnis gegen die Münchner Sicherheitskonferenz II

Der Organisator des Aktionsbündnisses gegen die Sicherheitskonferenz Claus Schreer wird das Rennen wohl doch nicht machen. Im Wettbewerb um den maximal-enthirnten Demonstrationsaufruf führt die Gruppe „AnaRKomM“ aus München nun überraschend mit deutlichem Abstand. Auf der Innenseite eines Faltblattes erklären die Rätefreaks, warum man den Gästen des Feinkost Käfers am 04.02. „in die Suppe spucken“ müsste – mittels einer ausgefeilten Grafik:


Schon gewusst? Kissinger, Ischinger und Joschka Fischinger im Zentrum der Weltverschwörung!

Ähnliches: Vorbemerkungen zum Aktionsbündnis gegen die Münchner Sicherheitskonferenz I | Vorberichterstattung zur Sicherheitskonferenz auf luzi-m