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Abi Melzer und Salam Shalom scheitern in München

Wie die antiisraelische Propaganda-Veranstaltung mit dem irreführenden Titel „Antisemitismus heute“ in München verhindert wurde.

Kritische Kundgebung vor dem Salam-Shalom-Vortrag „Die ethnische Säuberung Palästinas“ 2013 (EineWeltHaus)

Abi Melzer zählt zu den herausragenden Stichwortgebern der antizionistischen Szene in Deutschland. Der Publizist des „Semit – die andere jüdische Stimme“ springt seit Jahren allenthalben erregt als Alibi-Jude ein, wenn es darum geht, einen Antisemiten gegen kritische Stimmen zu verteidigen. Letzten Freitag sollte der bekennende Antizionist in München in der Begegnungsstätte „EineWeltHaus“ sprechen, um den laut Programmtext „hierzulande hysterisierten Antisemitismusvorwurf zu problematisieren“, kurzum: erneut den Antisemiten das Wort zu reden.

Die Veranstaltung des antizionistischen Vereins Salam Shalom trug den Titel „Antisemitismus heute“, womit die Veranstaltung selbst sowie die Veranstaltenden umfänglich beschrieben sein dürften. Denn Melzer wollte sich laut Ankündigungstext auch eine „Auseinandersetzung“ nicht ersparen „mit jüdischen Interessengruppen, denen er eine nicht zu rechtfertigende Identifikation mit Israel vorwirft“. Da klopft das Antisemitenherz gleich im Doppeltakt, wenn nicht nur Israel, sondern auch die jüdischen Gemeinde hierzulande an Melzers Phantasie-Pranger gestellt werden.

Mit spitzer Feder gegen Israelhass
Jürgen Jung von „Salam Shalom“ machte die Veranstaltung im städtisch finanzierten EineWeltHaus erst kurzfristig breiter bekannt, wodurch den Kritikerinnen und Kritikern in München nur wenig Zeit blieb, zu intervenieren. Das EineWeltHaus stand lange wegen antiisraelischen Veranstaltungen in der Kritik (Dossier zum EineWeltHaus). Sehr früh reagierte im Fall Melzer Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG von München und Oberbayern, sowie weitere Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde und jüdische Organisationen. Hervorzuheben ist neben dem Stadtrat Marian Offman (CSU) ein eindringlicher Brief, der von mehreren Mitgliedern der jüdischen Gemeinde und einer Münchner Holocaust-Überlebenden unterzeichnet ist. Zu Wort meldete sich auch Richard Quaas. Der CSU-Stadtrat kritisierte bereits häufiger die BDS-Kampagne und erinnerte daran, dass Israel für Jüdinnen und Juden einen wichtigen Schutzraum darstelle. Auch der Publizist Henryk M. Broder wendete sich mit einem pointierten Brief an das Kulturreferat.

Der Chef des Kulturreferats, Hans-Georg Küppers, reagierte in diesem Fall deutlich schneller und beherzter als noch im November des letzten Jahres, als das Kulturreferat eine eher traurige Figur abgab und eine BDS-Veranstaltung mit Christoph Glanz durchwinkte. Jetzt untersagte das Kulturreferat dem EineWeltHaus umgehend, die städtischen Räume Salam Shalom zu überlassen, da „in der Veranstaltung die Grenze zwischen Israelkritik und Antisemitismus überschritten“ würde. In städtischen Räumen seien „solche Agitationen nicht zulässig“, so Küppers. Das EinWeltHaus musste also Salam Shalom absagen. Den Vorstand des Trägerkreises Eine-Welt-Haus fordert er laut der Süddeutschen Zeitung auf, „künftig nach fundierter Prüfung in ähnlich sensiblen Fällen frühzeitig mit seinem Beirat und dem Kulturreferat Kontakt aufzunehmen“.

Salam Shalom bekommt Schützenhilfe von der NPD
Der Grüne Stadtrat Dominik Krause legte gegenüber dem Münchner Merkur noch eine Schippe drauf: „Salam Shalom hat in städtischen Räumen nichts zu suchen – die wären in der NPD-Zentrale besser aufgehoben.“ Am nächsten Tag erschien im Münchner Merkur ein Leserbrief des Salam Shalom-Vorstands Jürgen Jung, der an prominenter Stelle noch einmal betonen durfte, dass amerikanische Juden Profit aus dem Holocaust schlagen würden – das sei nachgewiesen – und Krause läge überhaupt falsch.

Unterstützung erhielt der Pfaffenhofener Nachweisexperte für jüdische Profitgier ausgrechnet sogleich vom Stadtrat Karl Richter von der NPD-Tarnorganisation „Bürgerinitiative Ausländerstopp“. Dieser richtete eine Anfrage mit dem Titel „Abraham Melzer darf nicht sprechen – ein Fall von Zensur durch die Landeshauptstadt München?“ an den Oberbürgermeister Dieter Reiter. Der Bürgermeister solle doch prüfen, inwiefern der Vereinsvorsitzende von Salam Shalom Recht habe mit seiner Einschätzung, die „‘Israel Lobby‘ habe dafür gesorgt, dass der Vortrag nicht stattfinden könne“.

Bitten um russischen und katholischen Beistand
Salam Shalom versuchte indes, in die Räumlichkeiten des russischen Kulturzentrums GOROD auszuweichen, das ansonsten nicht für antizionistische Veranstaltungen bekannt ist – im Gegenteil – eher einen freundschaftlichen Austausch mit Israel pflegt. Es ist davon auszugehen, dass die Verantwortlichen nicht sofort einschätzen konnten, was sich hinter der Veranstaltung mit dem irreführenden Titel „Antisemitismus heute“ verbirgt. Das russische Kulturzentrum kündigte Salam Shalom umgehend die Räumlichkeiten wieder, als aus unterschiedlichsten Richtungen die Hinweise eintröpfelten.

Dennoch konnte der Verein am gleichen Tag noch neue Räume anmieten: nämlich des Verbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) in der Brienner Straße. Das ist für Salam Shalom insofern gewohntes Terrain, da der Verein beste Verbindungen zu katholischen Organisationen hat. Zum Beispiel fanden die Veranstaltungen mit Erich Fried (2011) und Jeff Halper (2010) in den Räumlichkeiten der Ordenshochschule für Philosophie der Jesuiten in München statt; ebenso dient die Benediktiner-Pfarrei Sankt Bonifaz der antizionistischen Vereinigung als Veranstaltungsort. Ein weiteres Beispiel ist Pater Reiner Fielenbach von den Karmeliten in Straubing. Der ehemalige Kreuzritterorden, der heute noch Präsenz auf Ritterfestspielen zeigt, unterhält den Verein Musa‘ade, eine Missionierungseinrichtung in Bethlehem im klassischen Stil. Die antiisraelischen Wallfahrten des Vereins wurden regelmäßig auf den Seiten von Salam Shalom unter „Veranstaltungen“ beworben.

Nach der Pleite: Schützenhilfe von der DKP
Der Geschäftsführer des KKV, Thomas Riegel, dürfte zahlreiche Briefe mit kritischen Stimmen sowie Anrufe erhalten haben. Sogar an Kardinal Reinhard Marx wurden Briefe verfasst, den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Dessen Pressesprecher bestätigte daraufhin gegenüber der Jerusalem Post, „die Veranstaltung wird laut Aussagen von KKV Hansa München nicht stattfinden“. Der Sprecher unterstrich, Kardinal Marx sei „gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus und Diffamierung und gibt diesen Haltungen keine Plattform“. Auch Riegel sagte Salam Shalom ab.

Die Melzer-Veranstaltung in München platze. Salam Shalom rief zum Veranstaltungstermin ersatzweise dazu auf, sich in den Räumlichkeiten der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) im Münchner Westend zu treffen. Es sollte beraten werden, was „wir kurz- und mittelfristig unternehmen können, um dem dreisten und erfolgreichen Treiben der Meinungsunterdrücker Einhalt zu gebieten – politisch, juristisch, publizistisch“. Es könne nicht sein, dass „eine kleine, allerdings bestens vernetzte Interessengruppe darüber befinden kann, wer in dieser Stadt und in diesem Land – es handelt sich ja um ein bundesweites Phänomen“ was sagen dürfe. Annähernd staatstragend wird in der DKP-Bude vermutlich eher seltener gebrüllt.

Leichter Klimawandel in München kein Erfolg von Linken
Tatsächlich ist die Verhinderung der Melzer-Veranstaltung in städtischen Räumlichkeiten ein ungewohnter Teilerfolg. Zwar konnte 2009 Ilan Pappe eingebremst und 2010 Norman Finkelstein verhindert werden, aber ein derart krachendes Scheitern kennen die Agitatoren von Salam Shalom noch nicht. Auch Fuad Hamdan vom „Palästina Komitee München“ beklagte kürzlich bei einer Veranstaltung mit Ronnie Barkan in München, „Räume zu finden, werde immer schwerer“. Die jahrzehntelange Subvention der Stadt von antiisraelischer Propaganda schwindet merklich.

Das ist leider – von wenigen Ausnahmen abgesehen – kein Erfolg von Linken. Salam Shalom und deren Mittäter konnten im linken Münchner Sumpf jahrzehntelang bestens heranwachsen. Die stellenweise kaum noch kaschierte antijüdische Propaganda und die offene Hetze gegen den jüdischen Staat – das größte jüdische Kollektiv – blieb und bleibt noch heute viel zu häufig ohne Widerspruch und ohne Konsequenz. Es bleibt im Grunde den von Antisemitismus Betroffenen selbst überlassen, sich gegen die Diffamierungskampagnen zu wehren. Flankiert wird die Kritik zumeist von Einzelpersonen aus dem eher konservativen Milieu. Warum stehen Linke in dieser Stadt montäglich gegen Pegida und nicht mit ähnlichem Engagement gegen Antisemitismus auf? Das ist kaum zu begreifen.

Weiterführendes:
Ulrich Sahm anlässlich der Melzer-Absage: „Das Judentum als Geschäftsmodell

Nach Balle-Übernahme: Auf welchem Kurs ist die Münchner Abendzeitung?

Mit der Übernahme durch den Verleger Martin Balle dürfte sich bei der Münchner Boulevardzeitung einiges zum Negativen verändern – insbesondere die Berichterstattung über Israel. Folgt nach dem finanziellen Bankrott der Abendzeitung nun der politische Bankrott?

Was will der nur in München, fragte sich die Medienbranche, als der Straubinger Verleger Martin Balle (Straubinger Tagblatt) Ende Juni die linksliberale Münchner Abendzeitung übernahm. Balles örtliches Medienimperium war bis dato nicht durch hartnäckige Ausflüge in den Qualitätsjournalismus aufgefallen. Im Gegenteil bewies Balle, dass sich auch mit minimalem personellem und finanziellem Aufwand 15 Regional- und Lokalzeitungen – man könnte auch sagen 15 Papierbündel – herstellen lassen.

Mit bemerkenswerter Offenheit definierte er im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung seine Vorstellung journalistischer Wahrheitsliebe: „Wenn wir alles im Straubinger Tagblatt schreiben würden, was wir über die Stadt wissen, könnte keiner mehr in dieser Stadt leben.“ Umso mehr scheint Balle von den Beschäftigten der Abendzeitung die ganze Wahrheit ihm gegenüber einzufordern. Mitarbeiter der insolventen Abendzeitung, die bei der neuen Fassung der AZ weitermachen wollten, mussten sich im Bewerbungsgespräch indiskrete Fragen nach ihrem Privatleben gefallen lassen, ist zu hören. Zuvor wurde die Mehrheit der Journalistinnen und Journalisten entlassen. Jetzt sucht die neue Abendzeitung wieder Personal – mit einer deutlich schlechteren Vergütung freilich.

Balle: „Aber wir sind seltsam gelähmt“
Der Verleger ist Mitglied des Kuratoriums der Eugen-Biser-Stiftung, die sich für den Dialog zwischen den Religionen einsetzt. Balle selbst scheint es aber vor allem um den Schulterschluss zwischen Niederbayern und der Hamas zu gehen. In seinem aktuellen Leitartikel im Straubinger Tagblatt zieht Balle abenteuerliche Parallelen zwischen dem Ersten Weltkrieg und der israelischen Militäraktion in Gaza. Ähnlich wie die Machthabenden Anfang des 20. Jahrhunderts den Tod von Millionen Menschen in Kauf nahmen, ziehe Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu erbarmungslos gegen die Menschen in Gaza zu Felde. Aber die Deutschen seien trotz des „blutigen Mordens“ „seltsam gelähmt. Wir schreien nicht auf“, beklagt Balle. Der „Einzige, der in den politischen Talkshows die Dinge beim Namen“ nenne, sei der „Pazifist Jürgen Todenhöfer“.

Ein Mann mit kollektivem Gedächtnis
„Das war Mord, was Israel veranstaltet hat, und das Geschehen der letzten Wochen wird sich als Morden in das kollektive Gedächtnis der Menschen einprägen… Wo Kinder schreiend aus Trümmern geborgen werden, es aber keine Krankenhäuser mehr gibt, in denen sie adäquat behandelt werden könnten, da müssen alle politischen Argumente, die noch für Israel sprechen könnten, verstummen.“ Kein Wort findet Balle in seinem Leitartikel dazu, dass Israel fast zwei Wochen lang massiven Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen unbeantwortet ließ, bevor es zum Krieg kam. Kein Wort von der zynischen Haltung der Hamas, die die Bevölkerung im Gaza-Streifen gezielt ins Feuer schickt, um den Medien möglichst viele zivile Verletzte und Tote präsentieren zu können. In seine pro-palästinensische Argumentation würde auch kaum passen, würde er wahrnehmen, dass sowohl die Zivilbevölkerung in Gaza als auch die Menschen in Israel Opfer dieser Terroristen sind.

Mit den Karmeliten Seit‘ an Seit‘ gegen Israel
Besorgniserregend wirkt in diesem Zusammenhang auch die freundschaftliche Zusammenarbeit des Straubinger Tagblatts mit dem Karmelitenkloster Straubing. Der ehemalige Kreuzritterorden veranstaltete 2010 eigens einen Festgottestdienst zum 150. Jahrestag der ersten Ausgabe des Straubinger Tagblatts. Balle selbst stellte sich mit einem bemerkenswert wirren Gesichtsausdruck auf die Kanzel. Das Kloster ist Gegenstand regelmäßiger Berichterstattung im Straubinger Tagblatt, Karmeliten-Pater Rainer Fielenbach wird gerne als Nahost-Experte zitiert. Eben jener Rainer Fielenbach, der im katholischen Umfeld gegen Israel propagandistisch zu Felde zieht, stets unter dem Vorwand, für die christliche Bevölkerung Palästinas zu kämpfen. Es darf unterstellt werden, dass Fielenbachs Arbeit ganz im Sinn von AZ-Verleger Martin Balle ist.

Noch ist dies der Israel-Berichterstattung der Abendzeitung glücklicherweise nicht anzumerken. Vielmehr sind in der letzten Zeit zahlreiche Artikel zu lesen, die sich klar gegen die Hamas wenden und Israels Recht auf Selbstverteidigung betonen. Aber dass Balle auf dem äußerst schwierigen Münchner Zeitungsmarkt mit der Übernahme der Abendzeitung einfach nur Geld verdienen wollte, ist unwahrscheinlich.

Christliche Judenliebe

Bei der Debatte um israelbezogenen Antisemitismus wird häufig ausgespart, dass es auch christliche Institutionen gibt, die seit Jahren gegen Israel hetzen.

Sonntagsblatt – Evangelische Wochenzeitung für Bayern, Ausgabe Nr. 30, 27. Juli.

Das evangelische Sonntagsblatt zeigte kürzlich eine Karikatur, wie sie in christlichen Zeitschriften derzeit häufiger aufschlagen. Die Münchner Redaktion des Sonntagsblattes platzierte neben Artikeln mit Gesundheitstipps und einem flammenden Appell gegen die „Gier“ eine Messerwurf-Szene: Eine als Palästinenser gekennzeichnete Person ist an eine Scheibe gefesselt. Ein israelischer Militär mit Wurfmessern gibt den in dieser Situation unmöglichen Rat, der arme Tropf bringe sich in Sicherheit.

Diese Karikatur ist von einer herausstechenden Gemeinheit; nicht nur das Setting, auch die Auslassungen. Wo ist der Palästinenser mit Hamas Abzeichen, der sich hinter der Scheibe versteckt? Der mit angespitzten Steinen auf Unbeteiligte in einen zum Davidstern geformten Tribünenabschnitt wirft und schreit: „Der Tag wird kommen, an dem wir jeden einzelnen von euch umbringen!“ Wo ist der Hamas-Vertreter, der den Mann auf der Scheibe jederzeit lösen könnte, doch stattdessen die Fesseln nachzieht? Das wäre immer noch eine dämliche Darstellung, käme aber der Komplexität zumindest einen kleinen Schritt näher.

Pax Christi: Mit Gottes Segen gegen Israel
Die Dämonisierung Israels mittels Auslassungen macht in vielen christlichen Publikationen derzeit die Runde. Zu den lautesten Scharfmachern zählt die katholische Vereinigung Pax Christi. In einer aktuellen Erklärung fordert Pax Christi gemeinsam mit anderen Organisationen: „Schluss mit jeder Rüstungskooperation mit Israel“ und „sofortige Aufhebung der Blockade des Gaza-Streifens“. Um bei der Karikatur zu bleiben: Nehmt dem Israeli die Messer weg! Und freier Zugang zu angespitzten Steinen!

Zwar versteht sich Pax Christi als „internationale katholische Friedensbewegung“, scheint aber keine Berührungsängste mit militanten Gruppen zu haben, wenn das Feindbild stimmt. Bei den letzten antiisraelischen Demonstrationen in München waren zwischen Fahnen der Hamas und Abzeichen türkischer Faschisten immer wieder Fahnen der katholischen Organisation zu sehen. Ebenso wenig störte Pax Christi offenbar, dass der stadtbekannte Islamist al Afghani die antiisraelischen Proteste in München maßgeblich anführte. Al Afghani bezeichnet sich als „Soldat Allahs“ und bemerkt zuversichtlich: „Ein bisschen Teamgeist und die Welt gehört uns!“

Radikalisierung christlicher Gemeinden
Jahrelange Propagandaarbeit von engagierten Geistlichen hat inzwischen dazu geführt, dass ganze Gemeinden zu failed districts geworden sind. Hierzu zählt die Gemeinde Markt Schwaben bei München. Der evangelische Pfarrer Fuchs organisiert in etwa zweijährigem Turnus „Begegnungsfahrten“, um seine Schäfchen auf antiisraelische Linie zu bringen. Die nächste dieser Fahrten soll ab dem 12. Februar 2015 stattfinden. Ein großer Clou ist Fuchs 2012 gelungen. Auf sein Wirken hin zeichnete der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog den Palästinenser Mitri Raheb mit dem Deut­schen Me­di­en­preis aus. Der Beth­le­he­mer Pas­tor ver­brei­te Ras­sis­mus, Hetze und verdrehe theo­lo­gi­sche Leh­ren, be­fand hingegen nicht nur der Je­ru­sa­le­mer His­to­ri­ker Mal­colm Lowe. Jüdische Gemeinden protestierten gegen die Preisverleihung – aber niemand hörte zu.

Süffisantes Lächeln. Pater Reiner Fielenbach auf Propaganda-Tour im Nahen Osten

Ein weiterer failed district ist die bayerische Gemeinde Straubing. Hier wütet seit Jahren der Karmelitenpastor Rainer Fielenbach. In einem aktuellen Beitrag im Straubinger Tagblatt fordert der Vorsteher des ehemaligen Kreuzritterordens, man müsse Israel die „Daumenschrauben anlegen.“ Auch die Straubinger Karmeliten organisieren regelmäßig Propagandafahrten nach Israel, die nächste findet vom 25. August bis zum 04. September 2014 statt. Das Staubinger Tagblatt scheint hinter dem Pastoren zu stehen. Fielenbach wird häufig als Experte in Nahost-Fragen interviewt, da der Verleger Martin Balle offenbar nicht viel anders denkt. In einem aktuellen Leitartikel schreibt Balle im Straubinger Tagblatt: „Wo Kinder schreiend aus Trümmern geborgen werden“, müssten „alle politischen Argumente, die noch für Israel sprechen könnten, verstummen“.

Brisant: Martin Balle übernahm vor wenigen Wochen die Münchner Abendzeitung. Mehr hierzu in Kürze.

Tabu-Brecher-Marathon 2014

Kommende Veranstaltungen zum Land, über das angeblich niemand sprechen, das man nur hinter vorgehaltener Hand kritisieren, für das man sich allenfalls die letzte Tinte aufsparen darf. Die mutigsten Tabu-Brecher der nächsten Wochen im Überblick:


Foto: Blues Sofa, Creative Commons

24. Januar | „Mahnwache ‚Für gerechten Frieden im Nahen Osten‘“ | der „Frauen in Schwarz“ | in der Fußgängerzone Neuhauserstraße 8

29. Januar
| „Die neuen Richtlinien der EU“ | Vortrag von Shir Hever in den Räumlichkeiten der Initiativgruppe | eine Veranstaltung der „Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe“

29. Januar | „Israel, ein zerrissenes Land – zwischen Demokratie und Theokratie“ | Vortrag von Peter Barth im Gasteig

31. Januar | „Frieden für den Nahen und Mittleren Osten?“ | Vortrag von Mohssen Massarrat | auf der Internationalen Münchner Friedenskonferenz 2014 im Literaturhaus

1. Februar | Großdemonstration gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz | zusammen mit Salam Shalom, SDAJ München, Freidenkerverband, ALM und anderen antizionistischen Organisationen | Abschlusskundgebung am Marienplatz

07. Februar | „Palästinensische Gebiete: Psychisch gestärkt und für den Notfall ausgebildet“ | eine Veranstaltung des Ärzte der Welt e.V. im EineWeltHaus

10. Febuar | Reuven Moskovitz-Jerusalem im Gespräch mit Fuad Hamdan | EineWeltHaus

26. Februar
| „Kinder im Gazastreifen“ | Karin Nebauer in Kooperation Münchner Friedensbündnis im EineWeltHaus

19. Mai
| „Pilger- und Solidaritätsreisen nach Israel+Palästina“ | veranstaltet vom Karmeliterorden Straubing

Pater Rainer läd wieder nach Straubing

Pater Rainer Fielenbach schreibt seit Jahren für das antizionistische „Palästina Portal“, rangiert dort als „unser Reporter in Bethlehem“. 2006 erlangte der Karmelitenpater bereits zweifelhaften Ruhm. Er erwirkte die Absetzung der Dokumentation „Terror gegen Christen“ beim SWR. Diesen Freitag läd Pater Rainer wieder ins Straubinger Kloster. Zu Gast ist Daoud Nasser.


Gut gelaunt: Fielenbach auf Schäfchenjagd

Am 23. September, am Tag als Fatah-Chef Abbas seinen Antrag zur Anerkennung eines Palästinenserstaates bei der UN einreichte, war Pater Rainer mittendrin, auf der Großkundgebung in Bethlehem. Schon Tage zuvor veröffentlichte das „Palästina Portal“ täglich seine Beiträge. Nahezu euphorisch wurde der Geistliche, als die Hymne der palästinensischen Autonomobehörde Bilādī gesungen wurde. Dass Bilādī ein Elaborat des Hasses, der Rache, des Krieges und des Blutes ist, scheint Pater Rainer nicht gestört zu haben. Ebenso hat er eine interessante Begründung parat, warum der Mob eine US-Fahne verbrannte: Das sei ein „Symbol für das bevorstehende Veto der USA“ gewesen – das Paradox einer vorauseilenden Reaktion sozusagen – als wäre das Verbrennen von Israel- und USA-Fahnen nicht eine erwartbare Pflichtübung einer jeden Großkundgebung im Westjordanland. Die Jugendlichen, die nach der Demonstration obligatorisch Steine warfen, trugen keine Verletzungen davon, stellte Fielenbach erleichtert fest.

Unter dem „Zelt der Völker“ ist viel Platz, aber nicht für alle
Pater Rainer mischt sich ein, ist Teil eines Propagandanetzwerkes, das auf Menschen in entscheidenden Positionen mit Briefen und Bitten einzuwirken sucht. Sein größter Coup gelang ihm 2006 mit einer Beschwerde beim Redaktionsleiter des SWR. Eine Film – vom Sender bereits angekündigt – sollte Überfälle auf die christliche Glaubensgemeinschaft im Westjordanland dokumentieren. Fielenbach gelang es, dem zuständigen Redakteur zu vermitteln, dass die Ausstrahlung einen „Keil zwischen Moslems und Christen“ treiben könnte. Ebenso würden dadurch „christliche Pilger aus Europa eingeschüchtert, Bethlehem zu besuchen“. Die Sendung wurde abgesetzt. Gerade eben ist Fielenbach von einer seiner inflationären Pilgerreisen zurückgekehrt und läd frisch, fromm, fröhlich, frei ins Straubinger Karmelitenkloster zur Veranstaltung „Wir weigern uns Feinde zu sein“ mit Daoud Nasser. Nasser gehört dem christlichen Missionierungsprojekt „Zelt der Völker“ an. Bei seinem Vortrag ist schwülstige Liturgie mit Blut & Boden Galore zu erwarten:

Mit diesen Gedanken und der tiefen Verbundenheit mit dem Grund und Boden sowie auch mit dem Bewusstsein über die Bedeutung des Landes wurden weitere Grundstücke kultiviert. […] Bäume pflanzen ist auch eine Sache der Nachhaltigkeit: Ein Großvater und sein Enkelkind pflanzten gemeinsam einen Olivenbaum. Da fragte das Kind: „Opa, warum pflanzt du den Baum, wenn du die Früchte davon gar nicht essen wirst?“ „Weißt Du, mein Kind“, antwortete der Großvater, „meine Eltern und Großeltern haben die Bäume gepflanzt, von denen ich heute esse, und so will ich Bäume pflanzen, von denen du essen wirst“.

Kreuzritter reloaded
Die Karmeliten sehen sich selbst – ohne dabei rot zu werden – in der Tradition der Kreuzritter. Auf den Ritterfestspielen ist der Orden vertreten. Ihre Ursprünge gehen auch tatsächlich auf die europäischen Templer zurück, sie zogen bewaffnet ins „Heilige Land,“ um es zu „befreien“. Nachdem die Karmeliten wieder vertrieben wurden, kehrten sie als Mönche nach Europa und fristeten viele Jahrhunderte ihre Zeit als Bettelorden. Heute betreiben sie diverse Wohlfahrtsprojekte, mit dem Ziel, Menschen mit muslimischem Glauben im Westjordanland zu missionieren. Das Wohlwollen der ansässigen Bevölkerung meinen sie sich dadurch erkaufen zu können, indem sie Stellung gegen Israel sowie gegen siedelnde Jüdinnen und Juden beziehen. Im Übrigen ist die fragwürdige Haltung bezüglich Jüdinnen und Juden durchaus eine Tradition. Noch 1984 priesen die Karmeliten ihr Kloster den männlichen Juden in Polen – im Hinblick auf Auschwitz – als „Unterpfand der Bekehrung unserer verirrten Brüder“ an. Einer der engagiertesten Karmeliterorden sitzt im bayerischen Straubing.

Weiterführendes
Ankündigungstext der Veranstaltung | Aktuelles aus Bethlehem 7 | Aktuelles aus Bethlehem 6 | Aktuelles aus Bethlehem 5 | Aktuelles aus Bethlehem 4 | Aktuelles aus Bethlehem 3 | Aktuelles aus Bethlehem 2 | Aktuelles aus Bethlehem 1 | Weitere Werke, erschienen auf dem „Palästina Portal“ | Karmeliten im Straubinger Tagblatt

Gegen Israel, mit Gottes Segen

Die Transformation vom Antijudaismus zum Neuen Antisemitismus in den christlichen Gemeinden gelang mitunter. Die überwiegende Mehrheit der antiisraelischen Veranstaltungen im Münchner Umland werden von christlichen Einrichtungen getragen.

„Seit meine Eltern in Israel waren, können wir mit ihnen nicht mehr über Israel sprechen, ohne Gefühlsausbrüche zu riskieren“, klagt Gabriele S. aus München. Der Grund: Die Eltern der Studentin nahmen an einer „Solidaritätsreise“ der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Markt Schwaben teil. Die Einladung versprach „authentischen Tourismus“. Den sollte das Ehepaar auch bekommen – allerdings scharfkantig zurecht geschliffen. Die Erlebnisreise sah neben der üblichen To-Do-Liste der christlichen Wallfahrt zahlreiche politische Führungen im Westjordanland vor. „Sie kamen mit einer sehr einseitigen Haltung aus dem Urlaub zurück“, berichtet Gabriele S., die mittlerweile das Thema Israel bei ihren Besuchen im Elternhaus meidet. Die Tagebücher dieser Solidaritätsreisen sind auf der Website der Evangelisch-Lutherischen KirchengemeindeMarkt Schwaben einsehbar. Der Sinneswandel der Teilnehmenden kann nach deren Lektüre leicht nachvollzogen werden. Sie bekamen tagelang antiisraelische Agitation verabreicht. Die Verantwortung für den Konflikt zwischen der jüdischen und der nichtjüdischen Bevölkerung wurde dabei ausschließlich Israel angelastet.

Gefühlsduselige Bösartigkeit
Initiator dieser Reisen ist seit 2006 der Pfarrer Karl-Heinz Fuchs. Das Oberhaupt der evangelischen Gemeinde in Markt Schwaben ist ebenso leitender Funktionär und Gründungsmitglied im Förderverein Bethlehem Akademie Dar al-Kalima, einer christlichen Organisation zur Missionierung des „künftigen Palästinas“. In den letzten Jahren intensivierte der Geistliche auch seine Missionierung der bayerischen Gemeindemitglieder hin zur Solidarität mit den „christlichen Palästinensern“. Fuchs engagierte beispielsweise Felicia Langer, die den Satz „Wer schweigt, ist bereits Mittäter“ in der Philippuskirche zu Markt Schwaben poltern durfte. „Dieses Volk, einst selbst betroffen, gebraucht Worte wie damals Nazis“, schwadronierte Langer an diesem Abend weiter. Heute, am Donnerstag den 15.09., läd Fuchs erneut nach Markt Schwaben zum Vortrag mit dem Titel „Die ethnische Säuberung Ost-Jerusalems“. Zu Gast ist der zweifelhafte Referenten Meir Margalit vom „Israelischen Komitee gegen Hauszerstörung“. Am Freitag findet die gleiche Veranstaltung in München mit dem abgewandelten Titel „Die Verdrängung der palästinensischen Bevölkerung aus Ost-Jerusalem“ in den Räumen der Initiativgruppe statt.

Christliche Initiativen an erster Stelle
Die überwiegende Mehrheit der antiisraelischen Veranstaltungen in Bayern werden nicht von Linkspartei, DKP oder islamischen Vereinen, sondern von christlichen Initiativen besorgt. Ausgesprochen aktiv ist die katholische Friedensbewegung Pax Christi München. Die Organisation veranstaltet notorisch „Begegnungsreisen in Palästina“, mit gemeinschaftlicher Olivenernte und dem erwartbaren Programm am israelischen Schutzwall. Die vielleicht leidenschaftlichste Aktivistin der Gruppe ist Rosemarie Wechsler, welche außerdem im „Münchner Friedensbündnis“ umtriebig ist. Die ehemalige Geschäftsführerin des Elisabeth-Hospiz-Verein Dachau organisierte dieses Jahr u.a. die Veranstaltung „Leben in einem besetzten Land“ und trat kürzlich in verschiedenen Publikationen mit Beiträgen für den Boykott israelischer Produkte in Erscheinung. Weniger gefühlvoll – sondern eher krachledern – geht dagegen der evangelische Pfarrer Dieter Helbig aus Poing zur Sache. Der Pensionär verfasst unermüdlich Beiträge, die antisemitisch genug sind, um auf dem Portal „Arendt Art“ in voller Länge veröffentlicht zu werden, wie zum Beispiel sein Beitrag „Aber der Holocaust!“. Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Poing bietet dieses Jahr zwei „Studienreisen“ an. Das dazugehörige Vorbereitungstreffen mit Bildern trug den Titel „Israel – das (un)heilige Land“.

Antisemitismus – ein Gefühl, das verbindet
Wie das Beispiel Pax Christi München bereits zeigt, sind es nicht nur Vertreterinnen und Vertreter protestantischer Organisationen, die gegen Israel Partei ergreifen, quasi mit aufpolierten Schuhen in Luthers Fußstapfen unterwegs sind. Es sind ebenso oft katholische Institute. Die antizionistische Vereinigung Salam Shalom pflegt gute Beziehungen zur Ordenshochschule für Philosophie der Jesuiten in München. Ihre Veranstaltungen mit Erich Fried (2011) und Jeff Halper (2010) fanden in den Räumlichkeiten der Katholiken statt; ebenso dient die Benediktiner-Pfarrei Sankt Bonifaz der antizionistischen Vereinigung als Veranstaltungsort. Ein weiteres Beispiel ist Pater Reiner Fielenbach von den Karmeliten in Straubing. Der ehemalige Kreuzritterorden, der heute noch Präsenz auf Ritterfestspielen zeigt, unterhält den Verein Musa‘ade, eine Missionierungseinrichtung in Bethlehem im klassischen Stil. Die Straubinger Mönche organisieren ebenfalls Pilgerreisen mit dem Titel „Kommt und ihr werdet sehen“. Nach jeder Reise – und bei jeder anderen Gelegenheit – schüttet sich Reiner Fielenbach dann im Straubiger Tagblatt über die Israelis aus. Auch formulierte er nach der glücklichen Ausladung von Ilan Pappe 2009 einen geharnischten Brief an Christian Ude, in dem er dem Oberbürgermeister vorwarf, dieser habe sich „vor den Verbots-Karren der Israel-Lobby spannen lassen“. Pfarrer Dieter Helbig aus Poing schrieb dem OB in gleicher Sache.

Christliche Verbände sind in München und im Münchner Umland federführend bei der Verbreitungung antiisraelischer Tiraden. Allerdings gibt es auch Gegenbeispiele. Unter anderem die Initiative 27. Januar, ein Zusammenschluss aus Christinnen und Christen mit dem Ziel, für Israel bei Diffamierung Partei zu ergreifen. Sollte es einen vergleichbaren Verein von Menschen islamischen Glaubens geben, wird das in diesem Artikel nachträglich ebenso erwähnt werden. Mir ist aktuell allerdings kein Verein mit diesem Ziel bekannt.

Straubinger Kreuzritter pilgern wieder nach Israel

Mit dem Slogan „Kommt und ihr werdet sehen!“ machen die Karmeliten aus Straubing alle Jahre wieder Werbung für eine Pilgerfahrt ins „Land der Bibel“. Die Reise richtet sich gegen die „israelische Besatzung“. Es gehe dabei um „ganz Palästina“, so ein Sprecher der Karmeliten, Pater Reiner Fielenbach. Und freilich auch um Josef und Maria.


Ein junger Araber grüßt den Straubinger Orden und Germany per Graffito und Handzeichen

Die Karmeliten sind ein im 12. Jahrhundert ins Leben gerufener römisch-katholischer Mönchsorden, der sich infolge der Eroberung Jerusalems durch die Kreuzritter vor Ort gründete. Nach der Islamisierung der Region wurden viele der Karmeliten vertrieben und lebten sich wieder als sogenannter Bettelorden in Europa ein. Ein Kloster ihrer Nachfahren befindet sich heute im bayerischen Straubing. Noch heute schwärmen sie von Rittersälen, in denen sich ihre Reisegruppen „besonders wohl fühlen“ und erfreuten sich auch 2010 am 44. deutschen Rittertag. Mehrmals jährlich treten sie in die Fussstapfen ihrer Vorfahren und reisen ins „gelobte Land“ – allerdings diese Tage nicht mehr mit eisernem Schwert, sondern mit geschliffenem Wort und ausreichend Geld im Gepäck. Die Straubinger Zweigstelle des Ordens spendete im Rahmen ihres Projektes „Musa’ade – Hilfe für Bethlehem“ im Oktober dieses Jahres 20.000 Euro. Den höchsten Anteil, 7.500 Euro, erhielt dieses Jahr, wie letztes Jahr, „Schwester Erika“, um christliche Kinder vor Ort hochzuziehen, bzw. zu missionieren. Überbringer der satten Spenden ist Reiner Fielenbach, der von seinen Reisen stets Eindrücke mitnimmt. Zurück in der Heimat erzählt der Pater der Straubinger Gemeinde von „gestohlenem Boden“, „riesigen Mauern“, „endlosen Siedlungen“ und aber „unerschrockenen Helfern“. Die Gemeinde verarbeitet das Gehörte, zum Beispiel mit dem Bau einer Grippe:


Neuer Antijudaismus: Josef und Maria am Checkpoint, gesehen in Straubing, Dezember 2010

Sammlung der Artikel aus dem Straubinger Tagblatt über den Karmelitenorden Straubing