Tag-Archiv für 'besuch'

Der lange Arm der Hamas

Die Resonanz der Medien auf die Propagandaveranstaltung „Zum Gedenken an ‚OPERATION GEGOSSENES BLEI‘“ in München fiel erfreulich leise aus – ohne den üblichen Beifall von Süddeutsche und Co. Der „Freigänger aus Gaza“ (Zitat: Salam Shalom) hatte nur die bereits Überzeugten zu überzeugen.

Dass Simon Siam die Welt nach streng religiösen Vorstellungen zugerichtet sehen möchte, ist ihm nicht anzusehen. Der Fotograph wirkt eher so, als wäre er gerade von seinem Surfboard gestiegen, pflegt eine jugendliche Sprache, die dem Hip Hop entlehnt ist. Ein wenig gedrungen aber im Grunde lässig schlurft er durch die neu eröffnete „Galerieflash“ in der Blumenstraße, die seine Bilder „Zum Gedenken an ‚OPERATION GEGOSSENES BLEI‚“ zeigt. Über 1.400 Menschen sind bei der Operation gestorben, „ein Grund zu gedenken, finden Sie nicht?“, fragt die Mutter der absenten Galeristin stellvertretend. Den ausgestellten Bildern ist die Radikalität ihres Schöpfers nicht anzusehen, sie zeigen Ausschnitte des alltäglichen Lebens in Gaza; u.a. eine Tankstelle, Kinder am Straßenrand, ein schrottiges Auto. Auf die Darstellung von „Zerstörung und Einschüssen“ habe er bewusst verzichtet, erklärt Siam sein Konzept, mit vieldeutigem Augenaufschlag. Beim Blick weg von den Bildern hin zu seinen Internetaktivitäten wird jedoch eine kritikwürdige Weltanschauung deutlich. Dass Siam die Facebook-Umfrage, wer in der alten und modernen (!) Geschichte die bedeutendste Persönlichkeit ist, mit „Mohammed, der Gesandte Gottes“ beantwortet, kann noch als Zeichen für religiöse Überidentifikation gewertet werden. Er hält es aber gleichwohl für eine „Sehr gute Entscheidung“, Szenen mit Umarmungen und Küssen in ägyptischen Filmen zu zensieren,¹ womit schon ein erstes Moment begründeter Skepsis nahe liegt.

Was die „Palästinenser“ zu tun haben
Die Skepsis bestätigt sich zunehmend Eingedenk von drei Facebook-Seiten, die der sogenannte „Freigänger aus Gaza“ jeweils als Administrator befüttert. Neben einer vergleichsweise wertneutralen Seite, die der Promotion seiner eigenen Bildwerke dient und einer weiteren, die er „Abbas“ nennt, ist er als alleiniger Administrator der Facebook-Seite „Target Productions“ gelistet. Dort verlinkt er fast ausschließlich Artikel des gleichnamigen Portals (http://target.ps). Dabei handelt es sich offenbar um eine Propaganda-Plattform, die seit kurzem nicht mehr erreichbar, über den Google-Cache aber weiterhin nachvollziehbar bleibt. „Kristallnacht in Palestine“ titelt eine Überschrift, eine andere: „Zionism: The Real Enemy of the Jews.“ Der Beitrag „How to free Palestine“ ist eine gesonderte Erwähnung wert. Um „Palästina zu befreien“ habe das „Palästinensische Volk“ nämlich die „Palästinensische Autonomiebehörde“ (PA) der Fatah aufzulösen, heißt es darin, da diese ein „verlängerter Arm“ der Zionisten sei. Weiter müsse den „jüdischen Siedlern … mit allen Mitteln“ entgegengetreten werden. Die Länder Jordanien, Ägypten, Syrien und Libanon seien darüber hinaus „notfalls mit Gewalt“ vom „zionistischen Arm“ zu „befreien“, da auch deren Regierungen nur„Marionetten“ Israels seien.


Israel von der Landkarte blättern: aktuelles Bild der Facebook-Site der Palästinensischen Gemeinde München

Zurück in München: Weichspülprogramm
Mitinitiiert hat die Veranstaltung mit Siam in der „Galerieflash“ die Palästinensische Gemeinde München und Amnesty International, sowie rührte der antizionistische Verein Salam Shalom über E-Mail-Verteiler und Website die Werbetrommel. Von Aufrufen zur Gewalt gegen den jüdischen Staat oder gar gegen Jüdinnen und Juden ist auf der Ausstellung nichts zu bemerken. Doch die Bilder über Gaza folgen einer bestimmten Logik. Der Fotograph führt die Besuchenden deshalb selbst durch die Galerie und erklärt den tieferen Sinn der Anordnung. Ein Bild zu einer Brot backenden Frau kommentiert er beispielsweise mit einer Geschichte über die von Israel und Ägypten angeblich stundenweise gesperrte Gasversorgung, ein an sich wenig aussagekräftiges Bild von einer Tankstelle folgt die Erläuterung der durch die Blockade des Gaza-Streifens bedingten höheren Benzinpreise. Die Bilder sind im Grunde nach Begehrlichkeiten sortiert, am Ende der Runde steht die Spendenbox. „Wer ist das?“ frage ich, mit dem Finger auf das Konterfei von Ahmad Yasin zeigend, das im Hintergrund eines Bildes zu sehen ist. Das ist „The wise guy of Hamas“, erklärt Siam. Braver Junge, die Funktionäre Zuhause werden stolz auf dich sein.

Tibetgrüße aus der Lederhose

Herrn Progl von der Bayernpartei reichts. Die Flagge der tibetischen Exilregierung soll endlich wehen, auf allen dafür geeigneten städtischen Gebäuden in München. Herr Oberbürgermeister Ude meint dazu, er träfe sich schon zur Genüge mit dem Dalai Lama. Und: er wolle keine „Bezugsfälle“ schaffen.

Der Winter war gerade erst vorbei, als Richard Progl – seines Zeichens stellvertretender Vorsitzender der Bayernpartei – wieder einmal senierte über Bayern und den „Demokratischen Regionalismus“. Der muss doch auch nach 140 Jahren zu schaffen sein, ist sich Progl sicher, immerhin erlangten die Iren noch „nach über 800 Jahren ihre Unabhängigkeit“. Dabei ist ihm dann irgendwie Tibet in den Sinn gekommen, vielleicht weil der Bierschaum gerade die Form der Landkarte des historischen Tibets annahm. Und obwohl die bayerische und die tibetische Geschichte unterschiedlicher kaum sein könnte, ist ihm eine starke Parallele aufgefallen, die Progl auch sogleich zu Papier brachte:

Gerade in Bayern mit seiner langen Geschichte der Eigenstaatlichkeit, der großen Tradition der ‚Liberalitas Bavariae‘ und einer Kultur die – wenn auch nicht mit chinesischen Verhältnissen vergleichbar – immer mehr von einer „deutschen Leitkultur“ verdrängt wird, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, sich bei Tibetischen Frage zum Selbstbestimmungsrecht der Völker zu bekennen und klar Stellung gegen Menschenrechtsverletzungen und der Unterdrückung eines ganzen Volkes und seinen Autonomiebestrebungen seitens der Volksrepublik China zu beziehen.

Nun, angetrieben vom Gedanken an eine tibetanisch-bayerische Querfront, setzte der ehrenamtliche Stadtrat am selben Tag noch einen gesalzenen Antrag zum Thema auf. Der Stadtrat möge beschließen, so Progl, das Rathaus und andere „geeignete städtische Gebäude“ haben am 53. Jahrestag des „Volksaufstands“ die Flagge der tibetischen Exilregierung zu zeigen. Der Antrag ging am 14. April 2011 beim Magistrat ein.

Tibet ist Chefsache
Herr Oberbürgermeister Ude selbst nahm sich der Sache an. Sein Einseiter bezüglich des Antrags „Flagge zeigen gegen Unterdrückung“ erschien diesen Montag in der Rathaus Umschau. Sichtlich ergriffen wies Ude den Vorwurf zurück, München würde zu wenig Flagge im Falle Tibets zeigen. Er habe immer wieder seine „Verbundenheit für das tibetische Volk auch öffentlich gezeigt, u.a. durch mehrere Begegnungen mit dem Dalai Lama im Münchner Rathaus.“

Laut Ude habe es die Stadt München bisher unterlassen, die tibetische Flagge anzubringen, weil sie keine offizielle Staatsflagge ist und er wolle keinen „Bezugsfall für andere gleich gelagerte Fälle schaffen“. Das ist kein schlechter Einwand im Hinblick auf die im Stadtrat vertretene Linkspartei und jenen Genossinnen und Genossen, denen die Fahne des ebenfalls fiktiven Palästinas nicht genug wehen kann, am besten rund um die Uhr, in jeder Kinderstube. Interessant ist nebenbei, warum eigentlich die israelische Fahne in München nirgens zu sehen ist – obwohl es nun auch nicht nötig wäre, aber: in keinem noch so bunten Fächer, nicht einmal als Käsefähnchen, ist sie zu sehen, obwohl die israelische Flagge durchaus eine offizielle ist, die in vielen anderen europäischen Ländern selbstverständlich mitgeführt wird. Selbst in der Türkei, auf dem Bazar in Antalya beispielsweise, spannt etwa alle 10 Meter eine Schnur mit Fähnchen über die Straße und ein israelisches ist mit dabei. Vermutlich will man in München auch in diesem Punkt keinen „Bezugsfall“ schaffen.

Selbst ein Bild machen:
Antrag | Antwort

Jeff Halper kommt

Die antizionistische Vereinigung „Salam Shalom“ kann nicht immer wie sie will. Der Vortrag mit Norman Finkelstein wurde ihr gänzlich vermasselt und Ilan Pappe musste kurzfristig in weit weniger seriöse Räume umziehen, nachdem sich die DIG eingeschaltet hatte. Im November folgt nun Jeff Halper einer Einladung des engagierten Kreises. Begleitet wird sein Vortrag von einem 5-teiligen „Jeff Halper Kurs“ im Eine Welt Haus.


Jeff Halper beim für sich selbst demonstrieren

Halper ist auf Welttournee. Der gebürtige Amerikaner, Wahl-Israeli und Anthropologe stellt sein neues Buch vor: An Israeli in Palestine: Resisting Dispossession, Redeeming Israel. Die Buchvorstellung in München soll an der Hochschule für Philosophie stattfinden. Ob es dazu tatsächlich kommt, ist aber abzuwarten. Jederorts willkommen ist Halper nicht. In Australien beispielsweise erwirkte die Jüdische Gemeinde, dass Halper einen Vortrag nur geheim und im dunklen Hinterzimmer halten konnte. In einem offenen Brief nennt er die Gemeindemitglieder daraufhin „Agenten der israelischen Regierung“ und schwadroniert, sie bräuchten wohl ein „belagertes Israel“ um ihre „Kinder jüdisch zu halten“. Auch in München ist mit kritischen Stimmen zu rechnen.

Das Eine Welt (ohne Israel) Haus
Mit hoher Wahrscheinlichkeit stattfinden wird der „Jeff Halper Kurs“ im Eine Welt Haus, wenn auch bei den ersten Treffen – entgegen der Ankündigung – auf das Gemeindehaus der Pfarrei St. Bonifaz ausgewichen werden musste. Hinter dem antizionistischen Verein Salam Shalom stehen Christoph Steinbrink und Eckhard Lenner. Die beiden haben gute Beziehungen zur multikulturellen Begegnungsstätte, die auf Grund der hohen Dichte antiisraelischer Veranstaltungen in kritischen Kreisen bereits Eine Welt (ohne Israel) Haus genannt wird. Halper ist nicht das erste Mal in München. Im Jahre 2006 ist er einer Einladung der Pax Christi Bistumsstelle München gefolgt.

Geplante Termine:
Sa 18. September | 15.00-18.30 Uhr |Eine Welt Haus |Jeff Halper Kurs (1)
Sa 02. Oktober | 15.00-18.30 Uhr |Eine Welt Haus |Jeff Halper Kurs (2)
Sa 16. Oktober | 15.00-18.30 Uhr |Eine Welt Haus |Jeff Halper Kurs (3)
Sa 06. November | 15.00-18.30 Uhr |Eine Welt Haus |Jeff Halper Kurs (4)
Mo 15. November | 19.00 Uhr | Hochschule für Philosophie | Buchvorstellung mit Jeff Halper
Di 16. November | 18.00-21.30 Uhr |Eine Welt Haus | Seminar mit Jeff Halper
Sa 04. Dezember | 15.00-18.30 Uhr |Eine Welt Haus |Jeff Halper Kurs (5)

Finkelstein sagt Deutschlandreise ab

Der amerikanische Autor G. Finkelstein, bekannt durch seine Werke „Die Holocaust Industrie“ und „Antisemitismus als politische Waffe“, ist beliebt bei Neo-Nazis und anderen antisemitischen Gruppen. Diese Woche sollte er Prag, München, Berlin und Kosice besuchen um seinen Vortrag: „Ein Jahr nach dem israelischen Überfall auf Gaza – die Verantwortung der deutschen Regierung an der fortgesetzten Aushungerung der palästinensischen Bevölkerung“ vorzustellen.

Finkelstein Europa Tour

Nachdem die Trinitatis-Kirche in Berlin über den Charakter der anstehende Veranstaltung in ihrem Hause aufgeklärt wurde, sagte sie ab. Den Veranstaltern wurden ersatzweise Räumlichkeiten der Rosa-Luxemburg-Stiftung versprochen, aber auch diese lud Finkelstein wieder aus. Daraufhin bot die „Junge Welt“ Räume an.

In Kosice (Slowenien) stellte sich heraus, dass die Einlader einem Kreis handfester Neo-Nazis angehören und Finkelstein stornierte seinen Auftritt selbst. Das wusste man in München für sich zu nutzen. Die Gruppe „Salam Shalom“ buchte Finkelstein daraufhin gleich für zwei Tage, den 24. und 25. Februar. Doch auch in München konnten die Betreiber der Veranstaltungsorte über ihren kommenden Gast in Kenntnis gesetzt werden. Sowohl das Kulturhaus Milbertshofen, als auch das Amerika-Haus chancelten kurzfristig ihre Zusage. Schlussendlich hatte Finkelstein selbst genug und stornierte seinen Flug nach Deutschland.

[Nachtrag] Aktivisten vom Münchner Friedensbündnis ließen es sich aber nicht nehmen, den Finkelstein-Vortrag in Prag mitzuschneiden und am 29.04.2010 im „Eine Welt Haus“ aufzuführen.

Die Stadt zeigt Ilan Pappé die rote Karte

Die Protagonisten um Eckhard Lenner und Christoph Steinbrink haben es sich seit Jahren zur Aufgabe gemacht, der „Israel-Lobby“ und einer halluzinierten „Medienverschwörung“ die „Wahrheit“ entgegenzuhalten. Diese, ihre „Wahrheit“, ist schnell zusammengefasst: Israel ist ein Völkermörder, Kriegstreiber, Weltvergifter, und Israels Genese folgte einem strengen Vernichtungs- und Vertreibungsplan, der bis ins Heute hinein nachwirkt, über den man aber eben – vor allem als Deutscher – zu schweigen hat.

Steinbrink ist aber guten Mutes, denn, so Steinbrink, trotz des Antisemitismusvorwurfs entscheiden sich „immer mehr Deutsche“ nicht zu schweigen. Charlotte Knobloch entschied sich ebenso nicht zu schweigen und prüfte schon 2002, ob die Summe der antisemitischen Ausfälle Steinbrinks den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen könnte. Sein Mitstreiter, Lenner, steht ihm dabei in Nichts nach. Erst vor einigen Wochen zog Lenner auf einer Parteiveranstaltung von DIE.LINKE mit Norman Paech vom Leder. Die Deutschen hätten die „israelische Sichtweise“ mit der Muttermilch aufgesogen, und „der Müll“ müsse wieder aus den Köpfen. Israel sei „wirklich das ganz Andere und Fremde“ und es könne erst Frieden sein, wenn es keinen Zionismus mehr gäbe.

Steinbrink und Lenner sind treibende Kräfte des Arbeitskreises „Salam Shalom – Arbeitskreis Palästina/Israel“. Die Rezeptur der Veranstaltungen des entschlossenen Duos ist immer ähnlich. Es werden möglichst radikale Antizionisten als Redner geladen, vorzugsweise Juden, keine Gegenstimmen, und die Mitglieder von „Salam Shalom“ hetzen das Publikum vom Zuschauerraum aus gegen Israel auf. Die Grenzen vom verdeckten zum offenen Antisemitismus überspringen die Agitatoren dabei mühelos.

Am Wochenende vom 23. bis 25.10 terminierte „Salam Shalom“ erneut eine Veranstaltung. Der Titel „Israel Mythos und Wirklichkeit“ versprach zumindest, dem Wortlaut nach, eine differenzierte Betrachtung. Doch schon ein Blick auf die Gästeliste ließ diese Hoffnungen wieder schwinden: Ilan Pappe und keine Gegenstimme. Ilan Pappe zählt zum Umfeld der Neuen israelischen Historiker. Sein radikales Verhältnis zu Fakten, nämlich aus wenigen Fakten viele (immer einseitige) Interpretation abzuleiten, hat ihn schon für die Universität Haifa schwer tragbar gemacht. Man legte Ilan Pappe den Rücktritt nahe. Dem Arbeitskreis „Salam Shalom“ hingegen kommt Ilan Pappes Buch, Die ethnische Säuberung Palästinas, gerade recht. Das wäre bis dahin, der Rezeptur nach, business as usual. Doch mit der Erlaubnis, diese Veranstaltung im Pädagogischen Institut des Schul- und Kultusreferats der Landeshauptstadt München abzuhalten, ist der Gruppe ein großer Wurf gelungen. Dieser offizielle Rahmen impliziert, es handle sich um eine von Objektivität geprägte Zusammenkunft, die gar einer Schulveranstaltung entsprechen könnte.

Der Plan ging aber nicht auf. Das Schulreferat verwehrte „Salam Shalom“ in letzter Minute den Zugang in die städtischen Räumlichkeiten. Die Referats-Sprecherin Eva-Maria Volland erklärte gegenüber dem Münchner Merkur, man habe „Informationen bekommen, die Sicherheitsbedenken ausgelöst“ hätten. Das Pädagogische Institut sei ein „besonders sensibler Ort“. Für diese Sensibilität könnte unter anderem auch die „Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG München“ gesorgt haben. Der stellvertretende Vorsitzende, Stefan Stautner, verfasste Dienstag Nacht nämlich ein E-Mail an etliche Stadträte. Die „Deutsch-Israelische Gesellschaft“ befürchtete nicht unbegründet, dass von Seiten der Veranstalter „keine Objektivität zu erwarten“ sei. Die Veranstalter erhielten einen Platzverweis und zogen in die Räume der „InitiativGruppe“ in der Karlstraße um.