Tag-Archiv für 'dgb-bildungswerk'

Aufstand der Zuständigen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund Bayern hat eine bemerkenswerte Broschüre über Rechtsextremismus veröffentlicht. Es müsse auch darum gehen, „selbstkritisch in die eigene Mitgliederschaft zu blicken“, schreibt der Vorsitzende des DGB Bayern, Matthias Jena, im Vorwort.

Rechtsradikalismus hat in Bayern Hochkonjunktur. In absoluten Zahlen ist Bayern laut Umfragen das deutsche Bundesland, in dem die meisten Menschen mit einer rechtsextremen Einstellung wohnen. Es existiert ein nahezu flächendeckendes Netz der „Freien Kameradschaften“. In mancher Region konnte sich die NPD als bekannte und akzeptierte Partei etablieren. Auf sechs Seiten stellt Robert Andreasch vom a.i.d.a.-Archiv gewohnt pointiert die Entwicklungen der extremen Rechten in der aktuellen Broschüre „Rechtsextremismus in Bayern“ dar, die sich vor allem an Gewerkschaftsmitglieder und Funktionäre richtet. Neben den Strategien der NPD beschreibt Andreasch kursorisch die „Bürgerinitiativen“, die Kameradschaften, das „Freien Netz Süd“ sowie die morbiden Kampagnen „Unsterblich“ oder „Volkstod“. Sogenannte rechtspopulistische Strömungen wie das maßgeblich in Bayern betriebene Portal „PI-News“ und die Partei „Die Freiheit“ fehlen in der Darstellung ebensowenig, wie kritische Spitzen in Richtung Mehrheitsgesellschaft.

„DGB-Arbeiterverräter“
Robert Günthner setzt sich in seinem Beitrag hauptsächlich mit der wachsenden und gegen die Gewerkschaften gerichtete Aggression auseinander: die zunehmenden Störaktionen der Neonazis von Demonstrationen am 1. Mai, die „Wortergreifung“ auf Gewerkschaftstagen oder die öffentliche Diffamierung und Bedrohung von einzelnen Mitgliedern, die gegen die braunen Aktivitäten in Erscheinung treten. Günthner kündigt an: „Der DGB Bayern wird das nicht hinnehmen und dagegen vorgehen.“ Es bedürfe einen „Aufstand der Zuständigen“, so Günthner weiter, womit er in den Gewerkschaftswald hineinruft, in der Hoffnung, dass es zumindest irgendwie ähnlich hinaus schallt.

„Nur starke Individuen sind solidaritätsfähig“
Die zweite Hälfte der 32-seiten starken Broschüre wurde von Wolfgang Veiglhuber verfasst. Der pädagogische Mitarbeiter des DGB Bildungswerks bietet seit einigen Jahren eine in ökonomie- und ideologiekritischen Kreisen geschätzte Seminarreihe (2011|2012) an. Veiglhuber zitiert aus zwei Studien von infratest dimap (1998) und der FU Berlin (2005) wonach zweitere ergeben habe, dass „gewerkschaftlich organisierte Arbeiter ohne abgeschlossene Berufsausbildung doppelt so häufig rechtsextrem eingestellt sind wie unorganisierte Arbeiter mit demselben Bildunsgrad.“ Das gleiche Verhältnis sei bei Angestellten in Verantwortungspositionen festgestellt worden. Der Beitrag enthält einen plausiblen Punktekatalog, eine Empfehlung, wie Rechtsextremismus sowie der Denke Marke „Sarrazin und Co.“ innerhalb und außerhalb der Gewerkschaft entgegengetreten werden könnte. Es gehe unter anderem auch darum, Individualismus zu fördern.

Dringend ans Herz gelegt
Im Abschnitt „vom ’schaffenden‘ und ‚raffenden‘ Kapital“ breitet Veiglhuber für Kritikerinnen und Kritikern der politischen Ökonomie Bekanntes aus, Erkenntnisse, die sich aber hartnäckig nicht zu verbreiten scheinen, weswegen die Passage abschließend ungekürzt zitiert wird. Die Broschüre hebt sich in Summe positiv von vielen anderen Veröffentlichungen zum Thema ab, in denen wahlweise „Wir“, die „bunte Stadt“ – oder am Ende noch – „anständige Deutsche“ keine Nazis sind, das Problem also ausschließlich im vermeintlich gegenüberliegenden Lager vermutet und die ideologische Mitwirkung keiner Selbstreflexion unterzogen wird.

Vom „schaffenden“ und „raffenden“ Kapital
Die NPD und die Neonazis sprechen nie von Kapital (von Lohnarbeit, wie aufgezeigt, ohnehin nicht), sondern wahlweise von „Großkapital“, vom „Finanzkapital“ oder von „ökonomischer Monopolpolitik“. Weil sie den Gesamtzusammenhang von Lohnarbeit, Kapital, Mehrwert, Profit, Akkumulation, Kredit und Zins völlig außer Acht lassen, kommen sie über einen „vulgären Antikapitalismus“, der mit rationaler Kapitalismuskritik nichts zu tun hat, nicht hinaus. So gelten ihnen Unternehmen, die grenzüberschreitend agieren, als „vaterlandslose Gesellen“ und ist ihre gesamte Rhetorik in dieser Hinsicht verbunden mit antisemitischen Stereotypen. Die als negativ erachteten Seiten der Ökonomie (Kredit, Geld, Zins) werden dem angeblich weltweit agierenden Judentum zugeschrieben. Das „deutsche schaffende“ Kapital (gut!) wird dem international agierenden „raffenden jüdischen“ Kapital (schlecht!) gegenübergestellt.

Die angebliche Gier und Unersättlichkeit bestimmter Menschengruppen, die Zockermentalität und andere moralisch verwerfliche menschliche Eigentschaften sollen es sein, die die Finanz- und Wirtschaftskrise verursacht haben. Der Kapitalismus kommt dabei glänzend weg und wird jeglicher Kritik enthoben. Jeder wirkliche Zusammenhang wird ausgeblendet, es erfolgt nicht eine rationale Bestimmung auch nur einer einzigen ökonomischen Kategorie.

Kritikern der Finanz- und Wirtschaftskrise, die mit rechtem Gedankengut nichts zu schaffen haben, sei dringend ans Herz gelegt, einmal darüber nachzudenken, warum es Nazis so leicht fällt, sich an bestimmte Bewegungen mit teiweise denselben Begrifflichkeiten anzubiedern. Es ist zu reflektieren, wie eine rationale Analyse und Kritik an ökonomischen Entwicklungen auszusehen hat, die eben nicht unabsichtlich Instinkte derjenigen mit bedient, die gesellschaftliche und ökonomische Probleme personalisieren und dabei über „Heuschrecken“ und „den Juden“ analystisch nicht hinauskommen.

Weiterführendes:
Die Broschüre im PDF Format

DGB-Bildungswerk: Seminarprogramm 2012 verabschiedet

Mit von der Partie sind wieder Gerhard Stapelfeldt, Ingo Elbe, Michael Heinrich, Peter Bierl, Robert Andreasch und Freerk Huisken. Aber auch neue Gesichter werden sich im Gewerkschafshaus zeigen, wie zum Beispiel Hans-Günter Thien, Hermann Lueer und last but not least: Samuel Salzborn.

Die samstäglichen Theorieseminare des DGB-Bildungswerks 2012 scheinen wie gewohnt marxlastig zu werden. Prof. Dr. Hans-Günter Thien referiert über Klassentheorie, Prof. Dr. John Kannankulam untersucht die Staatstheorie bei Marx und Dr. Ingo Elbe schlägt sich mit den Kontroversen bei der Interpretation alter und neuer Marx-Lektüre herum. Bei einer der beiden Ökonomie-Fachtagungen – die in Kooperation mit dem DGB-Bezirk Bayern ausgerichtet sein werden – sitzt der Kapitalexperte Dr. Michael Heinrich auf dem Podium. Bei den Seminaren zur „Geschichte der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung“ könnte das Seminar mit Prof. Dr. Gerhard Stapelfeldt über frühe sozialistische Wegbereitende hervorgehoben werden, unter den vier Seminaren zur Ideologiekritik das mit Peter Bierl zum „rechten Denken in der Linken“. Der streitbare Prof. Dr. Freerk Huisken wird ein Wort zum Thema Nationalismus reden. Als ein besonderes Schmakerl ist mit Sicherheit das Tagesseminar mit PD Dr. Samuel Salzborn anzusehen, der vor kurzem mit der Studie „Antisemiten als Koalitionspartner?“ Furore machte. Mit wenigen Ausnahmen bestreiten Männer die Seminare, aber immerhin nicht die verkehrten. Eine schlechte Nachricht: Ab dem Jahre 2012 werden Gäste fünf Euro Unkostenbeitrag pro Tag und Nase berappen müssen.

Zu den Organisationen mit der Freiheit im Namen
Schon im Februar findet ein weiteres Seminar mit Robert Andreasch von der „antifaschistischen informations- dokumentations und archivstelle“ (a.i.d.a.) im gewerkschaftlichen Gemäuer statt. Die Archivstelle genießt in Gewerkschaftskreisen ein hohes Ansehen, auch wurde ihr heute der Josef-Felder-Preis von der bayerischen SPD verliehen. Seit einiger Zeit sind die Journalistinnen und Journalisten von a.i.d.a. verstärkt Repressionsziele des bayerischen Innenministeriums und auch Denunziationskampagnen rechter Organisationen ausgesetzt – insbesondere Robert Andreasch ist der deutschtümelnden Allianz ein Dorn im Auge. So wurde der Journalist Mitte dieses Jahres auf den Internetseiten der Kameradschaft „Freien Netz Süd“ denunziert, gefolgt von der extrem rechten Zeitschrift Junge Freiheit und dem Portal der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“. Das mit letzterer verschwisterte Watchblog suedwatch.de schlug in eine ähnliche Kerbe. Auch die Gewerkschaft geriet in Bayern jüngst ins Fadenkreuz von Rechtsradikalen. Am 7. November kam es in Nürnberg zu einem Gerangel zwischen DGB-Jugend und faschistischen Kameradschaften im Vorfeld einer Diskussion über Zeitarbeit vor dem Nürnberger Rathaussaal. Im Oktober bedrängten Neo-Nazis eine Veranstaltung im Gewerkschaftshaus München mit Magdalena Marsovszky zum Thema „Antisemitismus in Ungarn: Eine aktuelle Bestandsaufnahme“.

Weiterführendes:
DGB-Bildungswerk: Das vollständige Seminarprogramm 2012

Herbst- und Winteroffensive

Bummsfallera! Die kommendem Veranstaltungen zum Thema Antisemitismus und darüber hinaus mit prominenten Gästen:

13. 09. | Islamophobie – Kampfbegriff gegen Islamkritik? | Referent: Klaus Blees | Veranstalter: LAK Shalom Bayern und Haskala | Ort: Freizeitzentrum Frankehof (Erlangen)

02.10 | Rage Against Abschiebung | Soli-Festival gegen Abschiebung | Bands: Mediengruppe Telekommander, IRA Atari, Räuberhöhle, Supershirt u.a. | Veranstalter: Bayerischer Flüchtlingsrat | Ort: Feierwerk

06.10 | Hauptsache gegen die Juden? | Antisemitismus von Rechts und von Links | Referenten: Robert Andreasch, Sebastian Voigt | Veranstalter: DIG | Ort: Jüdisches Museum München

09.10 | Holy Crime | Filmabend MovIeRAN | Veranstalter: United 4 Iran Bayern | Ort: Ligsalzstraße 8

15.10 | Der Vernunft eine Schneise | Eine Auseinandersetzung mit Esoterik, Anthroposophie, Elitedünkel und sanfter Verblödung | Referent: Peter Bierl | Veranstalter: DGB Bildungswerk | Ort: Gewerkschaftshaus | Tagesseminar mit Voranmeldung

19.10 | Antisemitismus in Ungarn | Eine aktuelle Bestandsaufnahme | Referentin: Magdalena Marsovszky | Veranstalter: DIG und DGB Bildungswerk | Ort: Gewerkschaftshaus München

22.10 | Sieg des Feminismus? | Gender Mainstreaming, islamisches Patriarchat und die antisexistische Linke | Referent: Thomas Maul | Veranstalter: Gruppe Monaco | Kultfabrik Theater Halle 7

03.11 | Die Türkei, die Juden und der Holocaust | Der Mythos von der Rettung der Juden in der Türkischen Republik | Referentin: Dr. Corry Guttstadt | Veranstalter DIG | Ort: Jüdisches Museum München

13.11 | Not an Illusion | Filmabend MovIeRAN | Veranstalter: United 4 Iran Bayern | Ort: Ligsalzstraße 8

17.11 | Die Kritische Theorie als Auslaufmodell? | Ist Adornos kategorischer Imperativ überholt? | Referent: Prof. Dr. Detlev Claussen | Veranstalter DIG | Ort: Jüdisches Museum München

01.12 | Der Schattenmann | Das mysteriöse Leben des François Genoud – Lesung und Diskussion mit Willi Winkler | Veranstalter: DIG und DGB Bildungswerk | Ort: Gewerkschaftshaus München

11.12 | The Green Wave | Filmabend MovIeRAN | Veranstalter: United 4 Iran Bayern | Ort: Ligsalzstraße 8

15.12 | Die vierte Moschee | Nazis, CIA und der islamische Fundamentalismus | Lesung und Diskussion mit Ian Johnson | Veranstalter: DIG | Ort: Jüdisches Museum München

19.01 | Heuschrecken, Gier und Weltverschwörung | Regressiver Antikapitalismus und das antisemitische Ressentiment | Referent: Lothar Galow-Bergemann | Veranstalter DIG | Ort: Jüdisches Museum München

02.02 | Die Deutschen und der Iran | Geschichte und Gegenwart einer verhängnisvollen Freundschaft | Referent: Dr. Matthias Küntzel | Veranstalter DIG | Ort: Jüdisches Museum München

Veranstaltungshinweis: Wir bleiben Kameraden

Im vierten Seminar der Reihe befasst sich das DGB-Bildungswerk mit dem Thema Arbeiterinnen- und Arbeiterbewegung im Faschismus. Behandelt werden Themenstellungen, aus denen sich das Verhältnis der Nazis zu den abhängig Beschäftigten und ihren gewerkschaftlichen und politischen Organisationen ergibt.


Klassenkampf gelöst – Spuk vorbei. Foto: Jüdisches Museum Berlin

Die Nazis unterstellten in ihren wirtschaftspolitischen Vorstellungen eine prinzipielle Interessenharmonie von Kapital und Lohnarbeit, was die Vorstellung einer Arbeitswelt ohne Gewerkschaften bedingte. Unter anderem kam diese Haltung zum Ausdruck im „Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit“ und in penetranten völkisch-moralischen Appellen besonders an die Lohnabhängigen, materielle Ansprüche zurückzustellen und sich mit „Aufopferungsfähigkeit und Aufopferungswillen für die Gesamtheit“ („Mein Kampf“) zu engagieren. Das unablässige faschistische Lob der Arbeit bedeutete nichts anderes als materielle Beschränkung für die Ideale der deutschen Nation. Ihnen war klar: Nur mit entsprechender Moral und Gesinnung – unverdorben von jüdisch-marxistischen Ansprüchen – lässt sich den Lohnabhängigen ein Leben zumuten, das in nichts anderem besteht als im selbstlosen Dienst am Kapital und am faschistischen Staat.

Referenten: Wolfgang Linke, Ex-Betriebsrat, IG Metall, AK „Kapital“ | Michael Wendl, Sozialwissenschaftler, Zeitschrift „Sozialismus“ | Dr. Ernst Wolowicz, Sozialwissenschaftler | Wolfgang Veiglhuber, DGB Bildungswerk Bayern

Anmeldeschluss: Montag, 4. April 2011
Zeit: Samstag, 9. April 2011, 9:30 Uhr bis 17:45 Uhr
Seminarort: DGB-Haus München | Schwanthalerstraße 64
Anmeldung: wolfgang.veiglhuber [beim] bildungswerk-bayern.de
Teilnahmegebühr: keine

Veranstaltungen demnächst in München:

Dienstag, 12. April | Ausstellungseröffnung: Das wird spitze! | Blick auf die Verhandlung des „Jüdischen“ auf dem Fernsehbildschirm | Ort: Jüdisches Museum

Mittwoch, 13. April | Heimkehr der Unerwünschten: Eine Geschichte der Juden in Deutschland nach 1945 | Mit Olivier Guez, Rachel Salamander und Anne Ameri-Siemens | Ort: Israelitische Kultusgemeinde

Freitag, 13. Mai | „Mir zaynen doh“ | Vortrag zu jüdischen Protesten der „Displaced Persons“ nach 1945 in München-Bogenhausen | Von Martin Rühlemann | Ort: Kulturladen Westend

Mittwoch, 27. Mai | Israel kurzgefasst | Vortrag mit der Nahostkorrespondentin der ZEIT, Gisela Dachs | Veranstalterin: DIG | Ort: Gasteig

Jahresprogramm des DGB-Bildungswerkes in trockenen Tüchern

Die kapitalismus- und ideologiekritischen Tagesseminare des DGB-Bildungswerkes Bayern erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Das soeben erschienene Programm 2011 lässt vermuten, dass sich der Trend fortsetzen wird. Es ist nämlich wieder so schlecht nicht.

Nur wer die Anstrengung der inhaltlichen Arbeit auf sich nimmt, ist in der Lage, eine Praxis zu entwickeln, die sich der Freiheit im Sinne einer allgemeinen Emanzipation verpflichtet fühlt und die konformistische Revolte gegen das Kapital verhindert, die Revolte der Nationalisten, der Nazis und der Antisemiten.

So lautet die Maxime der Seminarreihe „Gesellschaftstheorie, Ökonomie, Ideologiekritik, Geschichte, Gewerkschaften, Antifaschismus“ der bayerischen DGB-Bildungsstätte in der Schwanthalerstraße. Nachdem das Projekt im Jahre 2009 erst schleppend in Gang kam, ist die Umsetzung 2010 weitestgehend gelungen. Das Programm des kommenden Jahres listet neben neuen eine ganze Reihe vertrauter Namen. Peter Bierl, der bereits 2010 ein kritisches Seminar zum Thema „Zins – das Schlechte in der Welt?“ gestaltete, wird sich 2011 der Esoterik, der Anthroposophie und der „sanften Verblödung“ widmen. Der Marxkenner Michael Heinrich ist wieder zu Gast und verspricht die Aktualität der Marx’schen Theorie zu bewerten. In die Kritische Theorie führt Michael Schwandt ein und mit der Herausbildung der kapitalistischen Weltökonomie setzt sich Gerhard Stapelfeldt auseinander, der dieses Jahr das Grundlagenseminar zum Imperialismus leitete.

Ausgewählte Seminare im Überblick:
15.01 | Die Herausbildung der kapitalistischen Weltökonomie 1500 – 1800 | Gerhard Stapelfeldt | 26.02 | Ideologietheorie | Christoph Lieber | 12.03 | Einführung Philosophie 3 | Die bürgerliche Gesellschaft bei Marx und Hegel | Sven Ellmers | 04.06 | Zur Aktualität der Marx’schen Theorie | Michael Heinrich, Ingo Elbe, Bernhard Walpen, Klaus Peters, David Salomon | 08.10 | Faschismus | Freerk Huisken | 15.10 | Eine Auseinandersetzung mit Esoterik, Anthroposophie, Elitedünkel und sanfter Verblödung | Peter Bierl | 29.10 | Bestandsaufnahme: Rechte Entwicklungen und Antifaschismus | Robert Andreasch | 19.11 | Einführung Karl Marx | Robert Andreasch, Wolfgang Veiglhuber | 03.12 | Frankfurter Schule und Kritische Theorie | Michael Schwandt |